Arbeiten in Arbeitskreisen

AlWo 1 ist soziokratisch organisiert. Das heißt: Wir arbeiten in Arbeitskreisen, kurz AKs, in denen Verantwortung geteilt, Entscheidungen vorbereitet und Dinge gemeinsam vorangebracht werden. In den AKs kann man sich je nach Interesse und Zeit engagieren und genau dort mitwirken, wo es passt. Hier möchten wir diese Arbeitskreise vorstellen. Den Anfang macht unser AK Kommunikation:

Wir sind der AK Komm

„Netzwerken bedeutet nicht nur, Menschen miteinander zu verbinden. Es geht darum, Menschen mit Menschen zu verbinden, Menschen mit Ideen und Menschen mit Möglichkeiten.“ – Michele Jennae.

Genau das setzen wir im AK Kommunikation um. Wir machen unser Wohnprojekt nach außen sichtbar, über unsere Website, Instagram, Newsletter, Infostände, Infoabende und kreative Aktionen.

Wir treffen uns alle 14 Tage, haben Lust gemeinsam Ideen zu spinnen, Menschen für AlWo 1 zu begeistern und das Projekt nach außen zu vertreten.

Besucht uns doch auch auf unserer Webseite. Dort gibt es immer wieder frische Bilder und neue Inhalte, zum Beispiel Beiträge aus unserem Blog, in denen wir Einblicke in unser Projekt, unsere Arbeitskreise und den Alltag bei AlWo 1 geben.



Weil wir soziokratisch organisiert sind, läuft bei AlWo 1 vieles über Arbeitskreise. Dort wird vorbereitet, gerechnet, diskutiert und entschieden, damit das Projekt Schritt für Schritt Realität wird. Jetzt stellen wir den AK Bauen und Finanzen vor:

Wir sind der AK Baufi

Wir kümmern uns um alles, was nach „Oh je, das wird teuer“ oder „Wie soll das baulich gehen“ klingt. Also um Finanzierungskonzepte, Bauentscheidungen, Excel Tabellen und ja, manchmal auch um schlaflose Nächte wegen Fördermittel Deadlines. Kurz gesagt: um Bauen und Finanzen.

Das können wir richtig gut. Wir reduzieren komplexe Themen, bis eine klare Frage übrig bleibt, manchmal auch zwei. Dann entscheiden wir und tragen es ins Plenum. Wir nehmen uns viel vor, schaffen trotzdem was und führen unser Protokoll fast wie ein heiliges Buch.

Unser Meeting Ritual ist verlässlich. Jeden Mittwoch um 20 Uhr treffen wir uns online. Mit dabei sind unter anderem Peter, Helmut, Johanna, Katja und Marco. Und wer schon mal eine Bauleistungsbeschreibung mit 17 Anhängen gelesen hat, bekommt bei uns Applaus………oder Mitleid, je nach Tagesform.

Was uns antreibt? Der Traum vom solidarischen Wohnen, der Realismus des Baukostenindizes und der stille Schrei: „Wer zahlt das eigentlich?!“.



Bei AlWo 1 geht es nicht nur um Pläne, Zahlen und Bauzeiten. Es geht auch um uns als Gruppe. Darum, wie wir miteinander umgehen, wie wir zusammenhalten und Gemeinschaft leben. Genau dafür gibt es den AK Selbstverständnis.

„Viele kleine Leute, die an vielen kleinen Orten, viele kleine Dinge tun, können das Gesicht der Welt verändern.“-Afrikanisches Sprichwort

Der AK Selbst kümmert sich um uns als Gruppe. Er hält den Laden zusammen, erinnert uns daran, dass bei aller Arbeit auch das gemeinsame Feiern nicht zu kurz kommen darf und sorgt dafür, dass niemand verloren geht.

Wir organisieren interne Treffen, Stammtische und Spaziergänge. Wir planen die Klausurwochenenden, die zweimal im Jahr Raum für Austausch und Reflexion geben. Wir begleiten neue Menschen, die zu AlWo 1 dazukommen, damit sie gut ankommen und ihren Platz in der Gruppe finden.

Wenn es hakt oder Konflikte auftauchen, gehen wir dem nach. Manchmal mit externer Unterstützung, immer mit dem Ziel, miteinander im Gespräch zu bleiben und Lösungen zu finden.

Das alles ist viel Arbeit, vor allem weil wir noch über die Stadt verstreut wohnen. Umso mehr freuen wir uns auf AlWo 1, wenn Begegnung im Alltag ganz selbstverständlich wird.



Den Abschluss macht der AK Quartier, unsere Schnittstelle nach draußen. Hier geht es darum, wie wir als Hausprojekt im Tobias Mayer Quartier ankommen, uns einbringen und mit Nachbar*innen in Kontakt treten:

„Begegnung statt Abgrenzung“. Genau darum geht es beim AK Quartier.

Für uns hört Gemeinschaft nicht an der Haustüre auf. Wir haben Lust, mit unseren Nachbar*innen ins Gespräch zu kommen, uns kennenzulernen und gemeinsam das Quartier lebendig zu gestalten.

Wir vernetzen uns, sprechen mit Menschen vor Ort, beteiligen uns an Treffen und bringen unsere Perspektive als zukünftige Hausgemeinschaft ein. Wir entwickeln Formate, die Begegnung ermöglichen, unterstützen nachbarschaftliche Initiativen und setzen uns dafür ein, dass Offenheit, Lebensqualität und gegenseitige Unterstützung spürbar werden.

Wir verstehen das Quartier nicht als fertigen Ort, sondern als etwas Lebendiges, das sich mit den Menschen entwickelt, die hier bereits wohnen und die, die ankommen.

Wir treffen uns regelmäßig, planen Aktionen und freuen uns über neue Ideen und Menschen, die mitmachen wollen. Denn Quartiere leben davon, dass viele sich einbringen.

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