Wer wir sind

ALWO 1 IST EINE PROJEKTINITIATIVE DES VEREINS ALTERNATIVES WOHNEN ESSLINGEN

Wir sind Menschen, die sich für alternative Wohnformen interessieren, ihr Umfeld aktiv gestalten und gemeinsam leben wollen. Wir sind eine bunt gemischte Gruppe mit derzeit ca. 40 Personen – Familien, Paare, Alleinstehende, alte und junge Menschen.

Wir organisieren uns in einem Hausverein und einer Haus GmbH. Entscheidungen werden auf Basis einer soziokratischen Organisationsform und einem von uns erarbeiteten Wertesystem diskutiert und gemeinsam getroffen.

Unser Vorhaben

GEMEINSCHAFTLICH WOHNEN IM TOBIAS‑MAYER‑QUARTIER

Mit unserem Vorhaben möchten wir im Tobias-Mayer-Quartier in Esslingen-Hohenkreuz einen Ort
schaffen, an dem gemeinschaftliches Wohnen und aktive Quartiersentwicklung zusammenkommen.
Wir verstehen uns als Teil der heutigen und zukünftigen Nachbarschaft und bringen unsere Ideen und unser Engagement frühzeitig ein. Die städtebauliche Idee des Quartiers mit dem zentralen Gartenfeld, das offen für alle ist und gemeinschaftlich gestaltet werden kann, trägt den Gemeinschaftsgedanken in sich. Wir haben diese Idee mitentwickelt, wir glauben an sie und wir wollen sie mit Leben füllen und gemeinsam weiter gestalten.

Unser Vorhaben

Gemeinsam mit der Esslinger Wohnungsbau GmbH (EWB), der Baugenossenschaft Esslingen (BGE) und der Stadt Esslingen planen und realisieren wir unser Projekt als Beitrag zu einer sozialen und nachhaltigen Stadtentwicklung. Als Projekt der Internationalen Bauausstellung 2027 StadtRegion Stuttgart (IBA’27) begreifen wir unser Vorhaben zudem als Impuls für neue Formen des Zusammenlebens.

Unser Vorhaben

VIER HÄUSER MIT VIELFÄLTIGEN WOHNFORMEN

Unser Projekt umfasst vier miteinander verbundene Häuser mit Wohnraum für bis zu 90 Personen.
Geplant sind unterschiedliche Wohnformen wie Clusterwohnungen, WGs, Kleinwohnungen und Familienwohnungen, um verschiedenen Lebenssituationen gerecht zu werden.
Die Wohnungsgrößen reduzieren wir bewusst zugunsten gemeinschaftlich genutzter Flächen. So verbinden wir individuelle Rückzugsräume mit Orten der Begegnung. Dabei sollen die gemeinschaftlichen Flächen zu den schönsten Orten im Haus gehören und nicht zu den Räumen, die am Ende „übrig bleiben“. Generationenübergreifendes und diverses Leben und Wohnen verstehen wir als Bereicherung. Menschen unterschiedlichen Alters und mit unterschiedlichen Hintergründen begegnen sich wertschätzend und gestalten ihren Alltag miteinander.

Unser Vorhaben

DAUERHAFT BEZAHLBAR UND DEM MARKT ENTZOGEN

Ein zentrales Anliegen unseres Vorhabens ist die Schaffung von dauerhaft bezahlbarem Wohnraum.
Wir setzen auf ein Mietmodell, das langfristige Stabilität bietet und nicht auf Gewinnmaximierung ausgerichtet ist. Durch die geplante Anbindung an das Mietshäuser Syndikat bleiben unsere Häuser unverkäuflich und dem Immobilienmarkt dauerhaft entzogen. Auf diese Weise sichern wir sie als Gemeineigentum und schaffen Wohnraum, der auch für kommende Generationen bezahlbar bleibt.

Unser Vorhaben

GEMEINSCHAFT ALS GELEBTES PRINZIP

Gemeinschaft bildet die Grundlage unseres Vorhabens sowohl organisatorisch als auch im Alltag.
Wir verwalten uns selbst und treffen Entscheidungen in einer soziokratischen Struktur auf Basis unseres gemeinsam entwickelten Wertesystems. Transparenz, Beteiligung und gleichberechtigte Verantwortlichkeit sind für uns selbstverständlich. Durch das Teilen von Ressourcen, gemeinschaftlich genutzte Räume und gegenseitige Unterstützung entsteht ein solidarisches Miteinander, das über das reine Wohnen hinausgeht und soziale Verbundenheit stärkt.

Unser Vorhaben

UNSER KETTENHAUS ZUM ANFASSEN

Zu unserer Vision gehört auch ein Modell des Kettenhauses. Es macht sichtbar, wie die vier miteinander verbundenen Häuser gedacht sind, wie gemeinschaftliche Bereiche und Rückzugsorte zusammenspielen und welche Atmosphäre entstehen soll. Viele räumliche Zusammenhänge lassen sich daran anschaulicher erfassen als in Plänen oder Texten. Das Modell bietet zudem einen guten Rahmen für persönliche Gespräche über unser Vorhaben und für direkten Austausch.
Kontaktmöglichkeiten dafür stehen weiter unten auf dieser Webseite.

Unsere Werte

Unser Ziel ist es,

  • dauerhaft bezahlbaren Wohnraum in Gemeineigentum (Allmende) zu schaffen und damit einen Beitrag zur Minderung der Wohnungsnot zu leisten,
  • in einer generationenübergreifenden Gemeinschaft zu leben, die sozial, solidarisch, kooperativ und subsidiär organisiert ist,
  • unser Zusammenleben selbstbestimmt und gemeinschaftlich zu verwalten und dabei gleichberechtigt Verantwortung zu übernehmen,
  • offen für Menschen mit unterschiedlichen Lebenssituationen zu sein – unabhängig von Einkommen und Vermögen,
  • nach dem Prinzip „teilen statt besitzen“ zu leben und Ressourcen durch gemeinschaftliche Nutzung sinnvoll einzusetzen,
  • Nachhaltigkeit in allen Bereichen unseres Zusammenlebens zu verwirklichen.

So möchten wir nicht nur ein gemeinsames Zuhause schaffen, sondern auch den sozialen Zusammenhalt in unserer Gesellschaft stärken.

Die Finanzierung

Im Unterschied zu Genossenschaften oder Eigentümergemeinschaften müssen die Bewohnerinnen und Bewohner kein Eigenkapital einbringen.
Dieses wird in Form von

  • privaten Geldern (Direktkrediten) und
  • öffentlicher Förderung

aufgebracht und durch Kredite von Banken ergänzt. Die Tilgung der Kredite und Zinsen erfolgt über die Mieten.

SIE KÖNNEN UNS UNTERSTÜTZEN, DAMIT WIR DIESES EINMALIGE HAUSPROJEKT FINANZIEREN UND UMSETZEN KÖNNEN: MIT EINEM DIREKTKREDIT.

Nähere Informationen finden Sie weiter unten hinter dem Button Mit einem Direktkredit unterstützen.

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Fragen und Antworten

KONTAKT

ALWO 1 Wohnprojekt GmbH
Gollenstr. 18, 73733 Esslingen
info@alwo1.de

Ich unterstütze ALWO1, weil ich täglich in meinem Tübinger Wohnprojekt im Mietshäusersyndikat erleben darf, wie reich uns Orte des solidarischen Beitragens und Miteinanders in der Stadt machen. Nachbarschaft, Gemeineigentum und demokratische Selbstverwaltung brauchen ein Zuhause auch in Esslingen.

Johanna, Bewohnerin des 4-Häuser-Projekts

Ich unterstütze AlWo1, weil es Spaß macht, mit engagierten Menschen die Zukunft in die Gegenwart zu holen – finanziell, ideell und ganz reell. Wir leben schon jetzt, wie viele morgen wohnen wollen.

Martin Auerbach