17. April, 19.30–21.00 Uhr
Online-Info für Neu-Interessierte am ALWO1 Wohnprojekt mit Katja Haße
Anmeldung bitte bis 16.4. an ak-selbst@alwo1.de
„Die Kita ist für uns kein Zusatz, sondern ein zentraler Teil unserer Idee von Wohnen. Kinder zeigen uns jeden Tag, wie Gemeinschaft funktioniert: auf Augenhöhe untereinander, offen, kooperativ und ohne Vorurteile.“
Manchmal entstehen gute Ideen dort, wo Menschen zusammenkommen und darüber nachdenken, wie sie eigentlich leben wollen. Und manchmal wächst aus so einem Gespräch etwas ganz Konkretes. Genau so eine Idee nimmt gerade Form an: Im zukünftigen Wohnprojekt ALWO 1 im Tobias Mayer Quartier in Esslingen soll eine zweigruppige Kindertagesstätte entstehen.
Dafür haben die Evangelische Gesamtkirchengemeinde Esslingen, die Stadt Esslingen und die ALWO 1 Wohnprojekt GmbH eine gemeinsame Absichtserklärung unterschrieben. Die Idee dahinter ist schön einfach: Die Kita soll nicht nur irgendwo im Quartier stehen, sondern mitten im gemeinschaftlichen Leben stattfinden.

Eine Kita mitten im Leben des Hauses
Die geplante Kita soll mehr sein als ein Ort, an dem Kinder betreut werden. Sie kann auch ein Ort sein, an dem Begegnung passiert.
So gibt es zum Beispiel die Idee eines gemeinsamen Gartens. Neben einem eigenen Gartenbereich für die Kita steht auch ein größerer Gemeinschaftsgarten zur Verfügung. Dort könnten Hochbeete gemeinsam gepflegt werden vielleicht mit kleinen Gieß Patenschaften aus der Hausgemeinschaft in den Ferien.
Auch ein multifunktionaler Raum ist geplant. Rund 100 Quadratmeter groß. Tagsüber nutzt ihn die Kita, abends könnte dort Yoga stattfinden, ein Tanzkurs oder ein Nachbarschaftstreffen. Räume werden also nicht nur gebaut, sondern gemeinsam genutzt.
Für uns bei ALWO 1 ist die Kita kein Zusatz, der zufällig entsteht. Sie passt zu dem, wie wir gemeinschaftliches Wohnen verstehen.
Gemeinschaft bedeutet für uns zum Beispiel: Generationen zusammenzubringen, Alltagsräume zu teilen und Nachbarschaft aktiv zu leben. Wenn Kinder mitten im Quartier aufwachsen, entstehen Begegnungen fast automatisch. Im Garten, im Treppenhaus oder bei einem gemeinsamen Sommerfest.
Die Absichtserklärung kommt für das Projekt zu einem guten Zeitpunkt. Gerade laufen intensive Gespräche zur Baufinanzierung. Die geplante Kita stärkt das Nutzungskonzept und hilft dabei, das Projekt weiter voranzubringen.
Für uns bleibt dabei eine einfache Idee zentral: Ein Haus ist nicht nur ein Gebäude mit Wohnungen.Es ist ein Ort, an dem Menschen miteinander leben, sich begegnen und sich gegenseitig unterstützen.